Verstandanteportas

Die Sache mit dem Schwarzbrot

Geht es nach der "Heiligen Antidiskriminierungs-Inquisition", gehören Begriffe wie "Schwarzbrot" auf den Scheiterhaufen des Unwerten. Ein echter Rechtspopulist, wer Böses dabei denkt, denn selbstverständlich darf man das in keinster Weise in Zusammenhang bringen mit einer Bücherverbrennung 1933 auf dem Bebelplatz.

Nein, natürlich nicht, ist schon klar. Schließlich weht im Deutschland von 2018 der reinigende Wind des Antifaschismus. Und der macht keine falschen, geschweige denn halben Sachen.
Da wir schon dabei sind: "Weißbrot" müsste konsequenterweise auch tabu sein, denn man könnte ansonsten auf die Idee kommen, dass es neben einem Weißbrot eigentlich auch ein Schwarzbrot geben müsste. Und schon wären wir wieder politisch unkorrekt, also quasi weit jenseits des verordneten Zeitgeistes unterwegs.

Alles verstanden? Nein?! Na macht nichts, da gibt es auch nichts zu verstehen ...

Andreas Reinhardt / Beitrag v. 07.02.18

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