Verstandanteportas

 „Die drei Musketiere“ – Mit Humor und Spott gegen Machtwahn und Glaubensfanatismus

Angesichts der um Korrektheit bemühten und entsprechend verkrampften Ernsthaftigkeit, mit der Literatur den tatsächlichen und vermeintlichen Religionskriegen und -konflikten unserer Tage begegnet, würde die Beimischung von Ironie und Spott, ganz zu Schweigen von Humor, gegenwärtig wohl einem blasphemischen Akt gleichkommen.

Bereits Chaplins „Der große Diktator“ von 1940 hatte im Nachgang Generationen mit der Frage beschäftigt, ob man den menschlichen Abgründen mit Humor begegnen dürfe.

Bram Stokers „Dracula“ - eine Homage an die Epoche der Romantik

Unsere rastlose Zeit, die auf atemlose Geschwindigkeit, Erreichbarkeit und Innovation setzt, macht auch vor Leinwand und Literatur nicht halt. Schnelle Schnittfolgen und Effekthascherei hier, fantasielose deja vu Erlebnisse und konstruierte Handlungsstränge dort - gerne noch dem herrschenden Zeitgeist untergeordnet.

Wie wohltuend ist es da, von Zeit zu Zeit zum literarischen Original zurückzukehren...

Wir und die Welt - eine kritische Bestandsaufnahme  (Teil 2)

Derzeit hecheln Deutschland und die EU dermaßen hysterisch und unreflektiert hinter ihrer "Willkommenskultur" und zivilisatorisch-moralischen Ansprüchen her, dass eine Frage mir geradezu unter den Nägeln brennt: Wie verträgt sich das mit der haarsträubenden Subventionspolitik, die Brüssel bis ins hinterste Schwarzafrika trägt?!

 Wir und die Welt - eine kritische Bestandsaufnahme  (Teil 1)

Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist ohne Frage wert, respektiert und geschützt zu werden. Doch macht das Industrieland Deutschland diesem wirklich Ehre? Und ehren die anderen führenden Industrienationen ihre Verfassungen durch ihre Taten?

Wie Don Quijote gegen die Windmühlen

Zugegeben – ich bin kein verarmter Landjunker des 16. Jahrhunderts im spanischen La Mancha, sondern ein gemeiner Bürger im Berlin unserer Tage. Und ja, mein kürzlicher Kampf erfolgte nicht gegen bedrohlich wirkende Windmühlen, die den Fortschritt verhießen, sondern gegen einen gelben Riesen, der nach wie vor alle Allüren eines schwerfälligen quasi-Monopolisten aufweist und dem Begriffe wie "Kundenservice" und "Flexibilität" offenkundig so fremd sind, wie es das Flugzeug für den debilen Don Quijote auf seiner Rosinante gewesen wäre.

Berliner Stadtschloss ohne preußische Seele?!

An diesem sonnigen Dezembertag 2015 sollte mich der Rohbau des Stadtschlosses eigentlich mit Stolz und Genugtuung erfüllen, welches bei voraussichtlicher Eröffnung im September 2019 das Humboldtforum in sich tragen wird.

Immerhin wird von dort aus die Botschaft von Weltoffenheit und Völkerverständigung in alle Welt getragen werden, wie unisono von den Verantwortlichen aus Politik, Schloss-Förderverein, Vorstand Humboldtforum sowie von der Gründungsintendanz zu vernehmen ist.

Aber warum ist meine Freude dann so verhalten? Während ich zur unfertigen Kuppel hinaufschaue, sinne ich darüber nach … und stoße auf einen alten Bekannten aus den Reihen deutschen Selbstverständnisses ...

Vaterlandsliebe

Wie bekennt man sich heute in diesem Land zu seinem Land - auch unter Berufung auf positive Aspekte Preußens und des Deutschen Kaiserreiches - ohne in die Klischee-Schublade „Rechtspopulist“, „Nationalist“ oder gar „Nazi“ zu geraten? Genau das ist das Dilemma in diesem Deutschland, das so sehr von Selbstgeißelung und Selbstverleugnung bestimmt ist – eben die Kunst, ein Deutscher zu sein.

Brot und Spiele

Auch oder gerade wer sein Land liebt, kritisiert.

In einer Gesellschaft, die in zunehmendem Maße an die „Brot und Spiele“-Kultur des längst untergegangenen Römischen Reiches erinnert, ist diese Aussage viel mehr als eine Floskel, sie ist ein Gebot.

Nicht, dass noch irgend jemand reißenden Bestien öffentlich zum Fraß vorgeworfen oder das gemeine Volk mit magenfüllenden Almosen abgespeist würde, um es unmündig und gleichgeschaltet zu halten.

Oder etwa doch?

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